Am Sonntag versammelten sich die Jusos Schwaben in Lindau, um einen neuen Bezirksvorstand zu wählen. Die Delegierten aus den Unterbezirken bestätigten ihre Vorsitzende Marion Segnitzer aus Rain mit knapp 92 % der abgegebenen Stimmen im Amt.
Gastrednerin und Landtagsabgeordnete der SPD Anette Karl, gab auf der Deligiertenversammlung in einem Referat einen Ausblick auf die Zukunft und die Pläne der SPD.
Annette Karl (MdL), stellvertretende Landesvorsitzende der BayernSPD, der der Kontakt mit Jugendorganisationen am Herzen liegt, betonte, dass sie auch weiterhin an die SPD als Volkspartei glaube. „Eine Klientelpartei werden wir niemals sein. Auch wenn momentan die Kompetenzzuweisung für das Wählerklientel fehlt.“ Seit einigen Jahren stehe die Partei für ein Bisschen von allem und habe jegliches Alleinstellungsmerkmal verloren. „Ein Jahr bleibt uns noch, um Analysen zu machen, nicht mehr“, betonte die Abgeordnete. Demokratische Willensbildung müsse wieder von unten nach oben stattfinden und Glaubwürdigkeit durch den Dialog mit Bürgern gewonnen werden. „Aktuelle Beispiele aus Nordrhein Westfalen zeigen doch, dass die Regierung ein pervertiertes Demokratieverständnis vertritt und Politikverdrossenheit noch weiter fördert!“, erklärte Annette Karl.
Für Bayern forderte sie die Tilgung SPDfreier Flecken von der Landkarte und hofft auf eine bessere finanzielle Stellung der Partei, um Ziele wirksam verfolgen zu können. Mit Hilfe einer Kommission sollen Probleme analysiert und Ziele für die nächsten Jahre festgelegt werden.










Dienstag, 9.März 2010 von Sandra in Aktivitäten.